Gesundheitliche Chancengleichheit

Für manche Menschen ist es einfacher als für andere, sich gesund zu ernähren, Sport zu treiben, in Urlaub zu fahren oder regelmäßig zum Arzt zu gehen. Viele Menschen leben in schwierigen sozialen Situationen. Das kann zum Beispiel heißen, dass sie wenig Geld zur Verfügung haben, ohne Schulabschluss sind, ihre Kinder als Vater oder Mutter alleine erziehen müssen, ein Alkohol- oder Drogenproblem haben oder pflegebedürftig sind. Häufig kommen auch mehrere Probleme zusammen. Unter schwierigen Bedingungen zu leben heißt auch, dass man sich nicht gut um die eigene Gesundheit oder die seiner Familie kümmern kann. Die Idee der „gesundheitlichen Chancengleichheit“ soll dabei helfen, dass auch Menschen in schwierigen oder benachteiligten Lebenssituationen Möglichkeiten haben, auf ihre Gesundheit achten zu können. Deshalb unterstützt die Bundesrepublik Deutschland Projekte, in denen sich Menschen über Wege der Gesunderhaltung informieren können oder Projekte, in denen Menschen selbst mit überlegen, wie sie Fragen der Gesundheit in das eigene Leben einbinden können.