Was sind integrierte kommunale Strategien der Gesundheitsförderung?

Integrierte kommunale Strategien (IKS) der Gesundheitsförderung spielen eine zentrale Rolle dabei, den Menschen von Geburt an ein gesundes Leben zu ermöglichen. Die „Präventionsketten“ in Berlin und Braunschweig sind Beispiele für solche IKS.

Als „Präventionsketten“ bezeichnet man lebensphasenübergreifende Gesundheitsstrategien, die, unabhängig von der jeweiligen sozialen Lage, die Voraussetzungen für ein möglichst langes und gesundes Leben für alle Menschen der Kommune verbessern sollen. Damit das gelingt, müssen sich die kommunalen Akteurinnen und Akteure verschiedener Fach- und Politikbereiche (z.B. Gesundheit, Bildung, Soziales, Stadtentwicklung) gemeinsam mit verschiedenen Adressatinnen- und Adressatengruppen (z.B. Kinder, Familien, ältere Menschen) für eine gelingende kommunale Gesundheitsförderung engagieren. Dies bezeichnet man dann als integrierte kommunale Strategie.

Wir wissen allerdings noch zu wenig über die förderlichen und hinderlichen Bedingungen für IKS. PartKommPlus untersucht deshalb, wie integrierte kommunale Strategien der Gesundheitsförderung erfolgreich entwickelt und nachhaltig umgesetzt werden können.

Dabei werden unterschiedliche Handlungsebenen (Kommune, Land, Bund), verschiedene räumliche Ebenen (z.B. Nachbarschaft, Stadtteil, Region), Finanz- und Sachmittel sowie verschiedene Gesundheitsdeterminanten beachtet und einbezogen.


Vertiefende Informationen zum Thema erhalten Sie auf der Website des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit. https://www.gesundheitliche-chancengleichheit.de/integrierte-kommunale-strategien/

Das Thema "Präventionsketten" erläutert ein Film, den die LVG&AFS Niedersachsen produziert hat.  Diesen Film kann man sich unter folgendem Link ansehen: http://www.gesundheit-nds.de/index.php/61-allgemeinlvg/allgemein/616-praeventionskette-2