Integration und Synthese

Der Projektbestandteil Integration und Synthese (I&S) ist der analytische Kern des Forschungsverbundes. Jedes Teilprojekt hat eigene Forschungsfragen formuliert, die in den beteiligten Kommunen beantwortet werden sollen. Im Rahmen von I&S werden die Ergebnisse aus den Teilprojekten zusammengeführt, um die übergeordneten Forschungsfragen des Verbundes zu beantworten und die gemeinsamen Forschungsziele zu erreichen. Integration und Synthese ist theoretisch und methodisch in der Partizipativen Sozialforschung verankert, vor allem in dem Ansatz Action Science. Demnach werden die Teilprojekte als Untersuchungsgemeinschaften (communities of inquiry) auf der lokalen Ebene betrachtet, die vorbildlich als Katalysatoren für kritische Auseinandersetzungen auf Bundesebene und in anderen Kommunen dienen können. Im Rahmen von I&S kommen die Teilprojekte zusammen, um die Ergebnisse ihrer Arbeit zu reflektieren und um gemeinsam neue Erkenntnisse zu gewinnen, die über die lokale Ebene hinausgehen. I&S besteht aus drei Teilen:

 

  • Kolloquien: regelmäßig stattfindende Termine in Berlin für alle Teilprojekte
  • Dialog: die gemeinsam gewonnenen Erkenntnisse werden mit Unterstützung von Gesundheit Berlin-Brandenburg (GBB) an Kommunen außerhalb des Verbundes kommuniziert, um ihre Gültigkeit zu prüfen.

 

Die Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin (KHSB), das Robert Koch-Institut (RKI), das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) und Gesundheit Berlin-Brandenburg (GBB) begleiten die Teilprojekte bei der Planung und Umsetzung von I&S sowie in der Ergebniskommunikation.