Deutsches Institut für Urbanistik

Integrierte Strategien kommunaler Gesundheitsförderung erfordern die Zusammenarbeit vieler verschiedener Akteure (Zielgruppen, Institutionen, Krankenkassen, Kommunalverwaltung, Kommunalpolitik) und bedürfen daher einer auf Kooperation und Konsensfindung basierenden Steuerungsform, die sowohl vertikal zwischen den Ebenen (Verwaltungsebene, intermediäre Ebene, Quartiersebene, Projektebene) als auch horizontal zwischen den verschiedenen Fachressorts und -disziplinen koordiniert. Eine zentrale Rolle bei der Steuerung hat die Kommunalverwaltung.

Gleichzeitig kommt bei der kommunalen Gesundheitsförderung der Zusammenarbeit von Kommunen und Krankenkassen – auch angesichts des Präventionsgesetzes – eine wichtige Bedeutung zu. Eine derartige Kooperation ist aber nicht selbstverständlich und auch nicht immer einfach: Unterschiedliche Interessen und Ziele, Strukturen und Arbeitsweisen müssen offengelegt, erörtert und aufeinander abgestimmt, Schnittstellen und passende Formen der Zusammenarbeit gefunden werden.

Vor diesem Hintergrund verfolgt das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) im Rahmen des Forschungsverbunds PartKommPlus das Ziel, mit Blick auf integrierte Strategien kommunaler Gesundheitsförderung Handlungsempfehlungen für eine auf Kooperation und Konsensfindung basierende Steuerungsform der Kommunalverwaltung sowie für die Zusammenarbeit von Kommunen und Krankenkassen. Hierzu führt das Difu Interviews sowie einen Workshop mit Expertinnen und Experten der Bereiche Kommunalverwaltung, Kommunalpolitik, Krankenkassen, Wissenschaft durch.

Projektleiterin

Christa Böhme
Deutsches Institut für Urbanistik
Tel: 030/39001-291
E-Mail: boehme@difu.de

Projektmitarbeiterinnen

Christa Böhme
Deutsches Institut für Urbanistik
Tel: 030/39001-291
E-Mail: boehme@difu.de

Dr. Bettina Reimann
Deutsches Institut für Urbanistik
Tel: 030/39001-191
E-Mail: reimann@difu.de