Kommunale Entwicklung von Gesundheitsstrategien

Kommunale Entwicklung von Gesundheitsstrategien: Wissenschaft und Praxis im Dialog (KEG)

Der Name des Forschungsprojekts KEG steht für „Kommunale Entwicklung von Gesundheitsstrategien“. Durch eine Gesundheitsstrategie soll die Gesundheit der Menschen gefördert werden. Um das zu erreichen, arbeiten verschiedene Akteure aus unterschiedlichen Bereichen in der Kommune zusammen. In KEG wurde diese Zusammenarbeit der Akteure in Stadtteilen in Hamburg und in Esslingen untersucht. Ziel war und ist die erfolgreiche (Weiter)Entwicklung von Gesundheitsstrategien. Dazu wird in KEG ein Instrument entwickelt. Mit diesem Instrument können Kommunen und Stadtteile beraten werden. Es soll den Aufbau und die erfolgreiche Umsetzung von Gesundheitsstrategien vor Ort fördern. Zum Einen schätzen die Kommunen und Stadtteile selbst ein, wie weit sie in der Umsetzung von Gesundheitsstrategien sind. Zum Anderen soll das Beratungsinstrument aufzeigen, an welcher Stelle die Kommunen und Stadtteile noch Unterstützung in der Umsetzung von Gesundheitsstrategien benötigen.

KEG ist ein partizipatives Forschungsprojekt. Das heißt an den verschiedenen Forschungs- und Entwicklungsschritten in KEG arbeiten alle Partner gemeinsam. Partner sind die Hochschule Esslingen, die Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V. (HAG), kommunale Verwaltungen, Stadtteil-Akteure sowie Landes(gesundheits)behörden. Vertreterinnen dieser Einrichtungen arbeiten zusammen in einer  sogenannten Begleitgruppe.

Die Ziele für Hamburg sind:

  • das Beratungsinstrument in ein bestehendes Konzept einzubetten. Dieses Konzept dient der Beratung und Fortbildung von Fachkräften, die in Hamburg Gesundheitsförderung koordinieren. Das Konzept ist von der Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Hamburg. Die Koordinierungsstelle ist Teil der HAG.
  • das Beratungsinstrument in ganz Hamburg anzuwenden, zu bewerten und anzupassen.

Die Ziele für Esslingen sind:

  • gesundheitsförderliche Maßnahmen umzusetzen,
  • die Entwicklung einer Gesundheitsstrategie zu unterstützen,
  • und die Zusammenarbeit mit Krankenkassen zu stärken.

Insgesamt soll die partizipative Gesundheitsforschung weiterentwickelt werden.

Projektleiterin

Prof. Dr. Petra Wihofszky
petra.wihofszky@hs-esslingen.de

Projektmitarbeiterin

Sandra Layh
sandra.layh@hs-esslingen.de
Tel: 0711-397-4535

Kooperationspartner

  • Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V. (HAG)
  • Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz Hamburg (BGV)
  • Bezirksamt Hamburg-Mitte
  • Stadt Esslingen am Neckar (Amt für Soziales und Sport)

Ziele des Projekts

  1. Erkenntnisse über die Zusammenarbeit und Anliegen in der Gesundheitsförderung auf Stadtteilebene gewinnen und damit die (Weiter-)Entwicklung von Integrierten Kommunalen Gesundheitsstrategien (IKS) lokal unterstützen.
  2. Gewonnene Erfahrungen zu IKS für die Entwicklung von Transferangeboten für weitere Stadtteile, Bezirke und Kommunen in den beteiligten Bundesländern nutzen.
  3. Zur Weiterentwicklung partizipativer Forschung durch die Untersuchung kommunikativer und reflexiver Prozesse in Wissenschafts-Praxis-Partnerschaften beitragen.