Partizipative Evaluation der Präventionskette Braunschweig

Partizipative Evaluation der Präventionskette Braunschweig (PEPBS)

Im ersten Förderzeitraum (März 2015 – Februar 2018) ermittelte das Teilprojekt PEPBS gemeinsam mit der Stadt Braunschweig exemplarisch, welche Faktoren ausschlaggebend sind, um lebensphasenorientierte Unterstützungsstrukturen erfolgreich für die Prävention gesundheitsbezogener Armutsfolgen bei Kindern und Jugendlichen zu gestalten. Hierzu wurden im Rahmen von zwei Fallstudien Projekte der Braunschweiger Präventionskette untersucht und weiterentwickelt, deren Ziel es war, die Übergänge zwischen ausgewählten Bausteinen der Präventionskette zu verbessern.

In der aktuellen Förderphase (März 2018 – Februar 2021) geht das Projekt der Frage nach, wie Jugendliche stärker an der Angebotsentwicklung in der offenen Jugendhilfe beteiligt werden können. Die jugendlichen Nutzer*innen der Einrichtung sollen folglich im Rahmen längerfristiger Gruppenarbeit mit partizipativer Methodik befähigt werden, selbst bedarfsgerecht Angebote zu entwickeln und zu gestalten sowie diese hinsichtlich ihres Erfolges zu bewerten. Hierfür werden Kooperationen mit kommunalen Verantwortlichen sowie in kommunaler Trägerschaft befindlichen Jugendtreffs in sozial benachteiligten Stadtteilen Braunschweigs eingegangen.

Projektleiter

  • Thomas Altgeld, Landesvereinigung für Gesundheit & Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V.  (LVG & AFS)

Projektmitarbeiter/-innen

Kooperationspartner

  • Stadt Braunschweig

Ziele des Projekts

  1. Vertiefende Identifizierung von Faktoren, die den Übergang der von Armutsfolgen betroffenen Jugendlichen im Rahmen integrierter kommunaler Strategien erleichtern
  2. Gestaltung und Evaluation bedarfsgerechter Angebote durch die Jugendlichen
  3. Feststellung der Eignung verschiedener partizipativer Forschungsmethoden für die Befähigung Jugendlicher, ihre eigenen Lebensbelange zu erforschen und zu gestalten
  4. Erprobung verschiedener Methoden für die Dissemination der Ergebnisse