04.09.2017 - Veröffentlichungen

Dokumentation des Workshops Lokales Wissen gemeinsam nutzen. Partizipative Ansätze in Berichterstattung und Epidemiologie

Schon seit längerem wird darüber nachgedacht, wie Epidemiologie und Gesundheitsberichterstattung einen größeren praktischen Nutzen für die Fachkräfte im Bereich Public Health und für die erforschten Bevölkerungsgruppen haben können. Ein möglicher Ansatz, der jedoch noch selten verwendet wird, ist die Beteiligung von Fachkräften und von Beforschten an der Durchführung von epidemiologischen Studien oder an der Erstellung von Berichten. Besonders bei vulnerablen und/oder schwer erreichbaren Bevölkerungsgruppen ist dies ein gangbarer Weg.

Um zukünftig solche partizipativen Ansätze systematisch nutzen zu können, haben das Robert Koch‐Institut (RKI) und die Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin (KHSB) im BMBF‐geförderten Forschungsverbundes „PartKommPlus–Forschungsverbund für gesunde Kommunen“ einen ersten Konzeptentwurf für Kriterien der „partizipativen Epidemiologie“ vorgelegt. Darin werden die theoretischen Grundlagen anhand internationaler Praxisbeispiele beschrieben und erste Anwendungsempfehlungen gegeben (Bach et al. 2017).


Um die im Konzept vorgeschlagenen Aspekte zur partizipativen Erhebung, Analyse und Verwendung (lokaler) Daten und zur Erstellung von Gesundheitsberichten auf ihre Anwendbarkeit zu überprüfen, wurde dieser Workshop durchgeführt. Dazu wurden Vertreterinnen und Vertreter aus dem Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD), der Kommunen und Länder am 18. und 19. Mai 2017 ins Robert Koch‐Institut eingeladen.

Die Dokumentation des Workshops ist unter folgender DOI aufrufbar: doi.org/10.17886/rkipubl‐2017‐010

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